
Dr. Thomas Serrier (*1971)
Thomas Serrier ist Absolvent der École Normale Supérieure; er hat Germanistik, Geschichte und Polonistik in Paris und Berlin studiert. Seit 2006 arbeitet er als Gastprofessor an der Europa-Universität Viadrina, seit 2001 als er „maître de conférences“ an der Universität Paris VIII (FB Europäische Studien). 2004-05 war er DAAD-Gastprofessor am Frankreich-Zentrum der TU Berlin, 2005-06 im Alexander-von-Humboldt-Fellow am Frankreich-Zentrum der TU Berlin, 2006-07 Betreuer des Forschungsprojektes der Fritz-Thyssen-Stiftung an der Stiftung Genshagen, Berlin-Brandenburgisches Institut für deutsch-französische Zusammenarbeit in Europa e.V.
Seine Forschungen betreffen vergleichende europäische Kulturgeschichte unter spezieller Berücksichtigung der Nationenbildungsprozesse, der Nationalitätenkonflikte, der Zwangsmigrationen und der transnationalen Gedächtnisorte, insbesondere in den deutsch-polnischen und deutsch-französischen Grenzräumen im 19. und 20. Jahrhundert. Desweiteren beschäftigt er sich mit der trilateralen Verflechtungsgeschichte (Deutschland-Frankreich-Polen) im 18.-20. Jahrhundert und der Wahrnehmung Polens und Ostmitteleuropas in Deutschland und Frankreich.
Er ist auch Mitglied in mehreren Forschungsgruppen.